Italien

Milano , Hauptstadt der Lombardei

Mailand war ein Geschenk an meine Freundin. Ich konnte es kaum fassen, als sie mir sagte, sie wäre noch nie in Italien gewesen. NOCH NIE NE ECHTE ITALIENISCHE PIZZA GEGESSEN? Das musste ich ändern. Milano konnten wir bequem von Luxembourg aus erreichen. Der Flug dauerte knapp über 1h. Mit dem Zug fuhren wir ins Stadtzentrum und mit der Tram Richtung Hotel. Die Trams waren schon das erste Highlight. Die waren mega Retro. Die Wagons waren noch aus der Vorkriegszeit, aber dennoch bestens erhalten.

 

Hotel

Enterprise Hotel Design & Boutique, gefunden über Booking. Wir bekamen sogar ein Upgrade, eine kleine Suite nicht im Haupthaus. War alles super schön. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, da Italien ja nicht unbedingt für moderne und extreme Sauberkeit bekannt ist, aber wir wurden positiv überrascht.

 

Sightseeing

Ausgerüstet mit einem Tages-Tram Ticket machten wir uns auf den Weg in Richtung Mailänder Dom. Ins Innere haben wir es leider nicht geschafft, dazu waren zu viele Leute. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen & sahen die Galleria Vittorio Emanuele. Zwar konnten wir uns hier nichts leisten, aber das machte nichts, denn nicht weit weg befanden sich kleine Shops, wo Mode noch erschwinglich war.

 


 

Ausgeschlafen machten wir am nächsten Tag eine Hop on hop off Tour durch die City.  Leider durfte ich nicht ins Stadion von Inter Mailand gehen (meine bessere Hälft hasst Fußball) aber dafür gingen wir ins wunderschöne Künstlerviertel Brera. Es gibt einige wirklich sehr gute und schöne Restaurants in dieser Gegend.  

 


 

Leider verging die Zeit wie immer viel zu schnell, und an unserem letzten Tag konnten wir lediglich eine Andy Warhol Ausstellung im Zentrum kucken gehen. Wir haben unseren Aufenthalt auf jeden Fall sehr genossen und werden bestimmt wieder mal nach Mailand kommen, vielleicht sogar für ein Fußballspiel.

 

Essen & Trinken

Osteria del Sognatore

Via Morimondo, 1

Allerdings darf man sich vom „italienischen“ WC nicht abschrecken lassen, die Nudeln schmecken himmlisch. Das Restaurant liegt versteckt in einer Gegend, die abseits vom Tourismus ist. Nichts desto trotz ist sie mit der Strassenbahn erreichbar. Das Personal ist sehr höflich und zuvorkommend.

 

il Kaimano

Via Fiori Chiari, 20

Sehr gutes Restaurant im Künstlerviertel von Brera. Wir probierten hier das traditionelle Risotto Milanese, ein Risotto mit Safran und liebten es. Die gelbe Farbe mag zwar anfangs gewöhnungsbedürftig sein, aber schmeckt sehr lecker.

 


 

Nicht weit weg vom Restaurant gibt es auch mehrere kleine Bars und Cafés um anschließend was trinken zu gehen. Der Limoncello geht übrigens in den meisten Fällen aufs Haus.

 

 

Dieses Mal hatten wir Glück. Durch das Forum Shoe traten wir in Kontakt mit einer jungen Frau aus Mailand, die uns direkt die Rhabar empfiehl. Eine Bar mit einer Terrasse aus Palletten, einer Djane die House und Pop auflegte und vielen feiernden Lesben. Bis dato waren wir noch nie in so einem coolen Lokal nur für Frauen. Wir können nicht beurteilen wie die anderen gay Locations in Milano sind da wir nur in der Rhabar waren aber diese hat uns auf jeden Fall umgehauen. Die Bar liegt nicht weit weg von der Straßenbahnhaltestelle Via L. Il Moro. Wir sind uns nicht mehr sicher, ob es die Bar noch gibt, aber falls nicht, kann ich euch auf jeden Fall ein sehr gutes Restaurant namens Osteria del Sognatore in der Nähe empfehlen.

UPDATE 2017: Rhabar ist definitiv geschlossen.