Spanien

Roadtrip an die Costa Brava

Was machen 4 junge Leute 10 Stunden in einem Auto? Richtig, sie fahren nach Spanien an die Costa Brava. Vorbei an den französischen Payage Autobahnen, rein ins tolle Spanien.

Da dieser Urlaub relativ kurzfristig war und wir nicht wirklich viel Budget zur Verfügung hatten, fuhren wir mit dem Auto und buchten ein Hotel über ein Hotelportal.

 

Hotel

Fergus Style Mar Mediterrania – Adults Only

Für fast 700€ pro Person verbrachten wir 7 Nächte in diesem Hotel. Wir entschieden uns für das All-Inclusive Package, da dieses nicht viel teurer war als Halbpension und wir so aber gratis trinken konnten.

Das Hotel war in Ordnung. Die Zimmer waren sauber, das Personal freundlich aber das tägliche Abendbuffet leider etwas langweilig. Bereits am 3. Tag gingen wir auswärts essen. Für uns war das nicht schlimm, aber von einem 4-Stern Hotel haben wir uns wirklich mehr erwartet.

 


 

Ein riesen Plus Punkt war aber die Lage, und dem Fakt, dass es ein Adults Only Hotel war. Es gibt nichts Schlimmeres, als nervende Kinder im Urlaub. Das Hotel war auch extremst LGBTQ-freundlich, die ausgiebigen (leicht betrunkenen) Knutsch-Attacken im Pool vielen auch nur den alten Leuten auf. Jedoch hatten wir hier wieder das Problem mit den Pool-Liegen Reservierungen. Mal ernsthaft, eigentlich müsste wirklich ein Angestellter jegliche Handtücher entfernen, und wer zuerst kommt, malt zuerst.

 

Strand

Der Sandstrand lag direkt vor unserer Hoteltür und war sehr schön. Jedoch musste man Liegen bezahlen bzw. sich auf den „gratis“ Strand daneben hinlegen. Das Meer war sauber und die Strandmasseure waren für 10€ wirklich billig.

Da es uns aber nach 2 Tagen am selben Platz langweilig wurde, fuhren wir mit unserem Geländewagen auch auf andere Strände, in der Nähe von Blanes.

 


 

Richtig cool war das Jet-Ski fahren. Für ca. 20€ durften wir 15 min lang durch die Gegend cruisen. Eine Fotografin machte auch super coole Fotos von uns. Leider ist Jet-Ski fahren relativ teuer, sonst hätten wir es jeden Tag gemacht.

 


 

Absolut zu empfehlen ist es, einen Scooter auszuleihen und damit auf andere Strände entlang der Costa Brava zu fahren. Trotz mehrmaligem Verfahren, hatten wir ne Menge Spaß. Vorteil beim Scooter ist, dass man viel einfacher einen Parkplatz am Strand findet und diese meist auch gratis sind. Der Preis für 1 Tag liegt bei ca. 50€.

Wir hatten sehr viel Spaß in diesem Urlaub und tranken auch viel zu viel. Santa Susanna ist ein lebendiger Touristenort, aber das Essen könnte besser sein. Vom spanischen Flair merkt man kaum etwas, da dies auch durch die vielen Touristen nicht möglich ist. Verlässt man die Promenade allerdings und bewegt sich etwas nördlicher, kann man sehr schöne Stellen und kleine spanische Restaurants entdecken. Unser Tipp: Immer vorsichtig sein, wenn ein Restaurant Fotos vom Essen auf der Karte zeigt, ist meistens kein gutes Zeichen – MEISTENS.

Wir blieben am Nachhauseweg noch kurz in Barcelona stehen, mehr dazu hier!

 

 

LGBTQ technisch haben wir uns total wohl gefühlt. Wir sind fast nicht aufgefallen, obwohl wir uns ziemlich offensichtlich als Pärchen präsentiert haben. War ein wirklich angenehmes Gefühl.

Santa Susanna ist auf jeden Fall total LGBTQ freundlich.