Frankreich

Champagner – auf den Spuren des festlichsten Getränkes der Welt

 

Eine Reise durch die Champagne

 

Der Champagner (französisch champagne) ist ein Schaumwein, der aus Trauben hergestellt wird, die nach streng festgelegten Regeln in dem Weinbaugebiet Champagne (frz. la Champagne) in Frankreich gelesen werden – so liest sich die Definition auf Wikipedia, aber wo genau befindet sich nun die Champagne und was macht die Trauben dieser Region so besonders?

 

 

Die Region

Die Champagne liegt ca. 2,5 Autostunden von Luxembourg entfernt, somit die perfekte Distanz für einen Kurztrip. Das Anbaugebiet hat etwa 34.000 Hektar in fünf Départements: Marne, Aube, Aisne, Haute-Marne und Seine-et-Marne, mit den Kernstädten Reims und Épernay. Die Hauptanbaugebiete sind Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs und Côte des Bar. Wie ihr anhand unserer Karte sehen könnt, sind die Regionen sehr ausgedehnt, was man auch an den unterschiedlichen Bodentypen merkt.

 

Hautevillers

 

 

Die Trauben

Für die Herstellung von Champagner werden folgende Rebsorten verwendet: Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier. Die Mischung dieser Rebsorten bestimmt anschließend den Charakter des Champagners. Die blauen Trauben (Pinot Meunier und Pinot Noir) werden weiß gekeltert. Sie verleihen dem Champagner Kraft und Körper, während die weiße Traube (Chardonnay) ihm die Rasse und Frische schenkt. Woher wir das so genau wissen? Nunja, wenn ihr ein bisschen weiter lest, erfährt ihr, dass wir bei einigen Winzern zur Probe waren, und diese erzählen nun mal sehr gerne vom Herzstück ihres Champagners.

 

 

Die Champagner Herstellung

Während die Männer auf der faulen Haut lagen, revolutionierten Madame Veuve Clicquot und Madame Pommery gemeinsam mit dem Mönch Dom Perignion die Perfektionierung des Champagners. Klingt lustig, stimmt aber. Betrachtet man die Geschichte des Champagners kommen immer wieder außergewöhnliche Frauen darin vor, die entweder durch ihre Erfindungen oder ihren Geschäftssinn den Champagner revolutionierten.

 

Madame Veuve Chlicquot: erfand 1806 das Rütteln und Dérogieren

Madame Pommery: erfand 1874 den „brut nature“, bis dato waren die Schaumweine süß und wurden ausschließlich fürs Dessert verwendet.

 

Auf jeden Fall werden heute mehrere angesehene Champagnerhäuser von Frauen wie Vitalie Taittinger oder Nathalie Vranken geleitet, was wir super finden, denn die Franzosen wussten schon sehr früh, dass Frauen dafür eine vernünftige Wahl sind :)

Champagner ist ein Schaumwein, der lediglich in einem kleinen Anbaugebiet hergestellt wird und unterliegt strengen Herstellungsvorschriften.

Anbaugebiet nahe Avize

 

Einer der größten Unterschiede zur Weinherstellung liegt daran, dass ca. 80 % der produzierten Champagner aus einer Assemblage bestehen: das bedeutet, das verschiedene Jahrgänge der Grundweine zu einer Assemblage verschnitten werden, um so den typischen Charakter der jeweiligen Champagner Marken beizubehalten. Bei diesem Champagner entfällt dann natürlich auch die Jahresangabe auf der Flasche.

 

Besteht der Champagner aus einem einzigen Jahrgang, wird er Millésime genannt.

 

Die zweite Gärung findet nach der Assemblage statt und dem Wein wird Liqueur de tirage (Hefe und Zucker) dazu gegeben. Es gibt 2 Möglichkeiten die Hefe-Zucker Mischung anschließend in den Flaschenhals zu bekommen.

 

Methode 1 (ältere Methode) pupitres de remuage

Die mit einem Kronkorken verschlossenen Flaschen werden in sogenannte Rüttel Pulte gesteckt und müssen täglich um einen bestimmten Grad (händisch) gedreht werden.

 

 

Methode 2 gyropalettes

Die Flaschen werden in sogenannte Gyropaletten gestellt, diese rütteln die Flaschen anschließend automatisch durch. Qualitätstechnisch wurde uns versichert, dass beide Verfahren absolut gleichwertig sind.

 

 

In diesem Prozess entsteht die Kohlensäure, die den Champagner perlen lässt.

Um den Liqueur de tirage aus der Flasche zu bekommen wird der Hals der Flasche in ein Eisbad geführt, der Pfropfen gefriert und durch den dadurch entstandenen Druck schießt dieser raus. Dieser Vorgang wird auch Degorgieren genannt.

Um den dadurch entstandenen Flüssigkeitsverlust auszugleichen, wird dem nun fast fertigen Champagner noch die Versanddosage mit dem dementsprechenden Zuckergehalt zugeführt. Eine der gängigsten Versionen ist BRUT: Dossierung mit 0 bis 12g/L Restzucker.

 

 

 

Unsere Route: Épernay, Hautvillers, Cramant, Avize, Mesnil, Rilly la Montagne & Reims

 

Insgesamt waren wir 4 Tage unterwegs und haben uns zum Ziel gesetzt, die Kultur des Champagners und der Region so authentisch wie möglich zu erfahren. Dazu wollten wir eher in kleine familiäre Kellereien gehen und uns lediglich zwei der großen Champagnerhäuser ansehen – Mercier in Épernay und Pommery in Reims. Hier müssen wir unbedingt erwähnen, dass wir uns im Vorfeld nicht über Kellereien oder Champagner informiert haben, sondern die Winzer lediglich spontan ausgewählt haben. Wir sind stehen geblieben und haben geklingelt – ja ihr hört richtig, dies ist der beste Weg um die wahre Champagner Experience zu bekommen!

Epernay liegt dierekt an der Route du Champagne

 

Épernay

Angefangen hat unsere Reise in Épernay. Épernay liegt ca. 2 Autostunden nördlich von Paris und ist mit Reims das Herzstück der Champagne. Unser Highlight in Épernay war definitiv die wunderschöne Avenue de Champagne, an der die verschiedenen Champagner Häuser wie Moët Chandon, Mercier, Boizel etc. liegen.

Champagner Haus neben Champagner Haus – hier Boizel

 

 

Unterkunft

Chambre D’hôtes Les Epicuriens

9 Rue Jean Thévenin, 51200 Épernay

 

Unsere Chambre d’ hôte (B&B) lag mitten in Épernay und wir können diese Unterkunft absolut weiterempfehlen. Die nette Madame begrüßte uns direkt mit einem Glas Champagner und kleinen Aperitif Teilchen. Große Zimmer, Sauberkeit und ein exzellentes Frühstück am Morgen (von der Gastgeberin persönlich ins Zimmer serviert) bilden eine ausgezeichnete Ausgangssitzation, um die Weinhänge der Champagne zu erkunden.

unser Frühstück

 

Mercier

68 Avenue de Champagne, 51200 Épernay

 

Der Champagner der Marke Mercier ist einer der umsatzstärksten Champagner in Frankreich. Betritt man das Gebäude von Mercier, springt einem direkt das riesige Weinfass ins Auge. Mercier ließ das Fass anlässlich der Weltausstellung 1889 mit mehr als 20 Ochsen Paaren nach Paris bringen und sein „Le foudre“ wurde lediglich vom Eiffelturm übertroffen.

 

Die Führung durch die Kellerei findet in einem kleinen Zug statt und ist äußerst anschaulich gemacht. Neben den hundert tausenden Champagner Flaschen konnten wir viel über die Geschichte (Audioguide) und die Fresken in den Kellerein lernen. Ein Sache, die uns persönlich aber aufhören ließ war der Fakt das Mercier Ende des 19. Jhdts. nach Luxembourg verlegen ließ, und somit unser kleines Land auch Teil seines grossen Imperiums wurde.

Der Preis der Tour inkl. Verkostung von 3 Gläser Champagner lag bei 28 €.

 

 

Vignobles Michel Gonet

37 Avenue de Champagne, 51200 Épernay

Gelegen auf der wunderschönen Avenue de Champagne befindet sich die Kellerei von Michel Gonet, eine Location die durch ihren wunderschönen Gastgarten überzeugte. Für 15 € bekamen wir 3 Gläser hauseigenen Champagner, unter anderem einen Champagner der durch seinen leichten Whiskey Geschmack überzeugte. Dieses kleine Schloss ist der perfekte Ort für eine kleine Pause, um die Atmosphäre der Champagne zu genießen.

 

 

 

Hautvillers

Das kleine Dörfchen Hautvillers liegt keine 10 Minuten von Épernay entfernt und wird als Wiege des Champagners bezeichnet. In der Benediktinerabtei von Hautvillers war es tatsächlich der Mönch Dom Pérignon, der im 17. Jhdt den ersten Wein zu Champagner verarbeitete.

Heute ist dieses Dorf durch kleine Kellerein und super Aussichtspunkte geprägt, unter Anderem einen wunderschönen Picknick Platz. Unser Tipp: schnappt euch eine Decke, Baguette und Käse sowie eine Flasche Champagner und genießt die Aussicht auf die Weinberge.

 

 

Cramant

Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter in die Côte de Blancs. Auf den weißen Kreide-Kalk-Böden, die der Côte de Blancs ihren Namen gegeben hat, wächst denn auch fast ausschließlich die weiße, der drei Hauptrebsorten der Champagne, der Chardonnay.

unsere Vorstellung von einer Flasche :)

 

Lancelot-Royer

540 rue du Général de Gaulle, 51530 Cramant

 

Diese haben wir im vorbeifahren entdeckt, da wir unbedingt ein Foto von der riesigen Champagner Flasche machen wollten. Anschließend statteten wir dem Winzer, der zum Glück zu Hause war einen Besuch ab.

 

Das Sortiment von Lancelot-Royer umfasst Cuvées Réserve und Grand Crus. Hergestellt aus 100% Chardonnay Trauben überzeuge er durch seine Leichtigkeit und frische. Der Flaschenpreis liegt zwischen 17,35 € und 29,60 €. Die Verkostung und Führung durch die Kellerei war für uns gratis, da wir anschließend natürlich ein paar Flaschen mitnehmen mussten.

 

 

Avize

Avize befindet sich direct nach Crament auf der Champagner-Strasse. Das relativ verlassend aussehende Dorf hat jedoch mehr zu bieten als man ahnen mag.

 

die Gassen von Avize

 

 

Le Brun Servenay

14 place Léon Bourgeois, 51190 Avize

Verkostungsraum

Ein Besuch bei Le Brun Servenay ist ein absolutes Muss in Avize! Die kleine Probierstube sieht richtig schön aus und neben Champagner bietet diese Kellerei auch hauseigene Champagner Flöten an. Ihr Extra-brut Cuvée Chardonnay Millésime 2006, welcher für 30,50 € relativ günstig ist, wurde im Hachette des vins Guide mit einem Herz ausgezeichnet, seine Konkurrenz waren große Häuser wie Krug, deren Flaschen sicherlich nicht für 30,50 € zu kaufen sind.

 

Unser Favorit war der Grand Cru Cuvée „Melodie en C.“ aus 100% Chardonnay, für 19,70 €. Zu Empfehlen ist jedoch auch der Rosé!

 

Obwohl die nette Dame zum selben Zeitpunkt eine bereits angemeldete Gruppe erwartete (wir waren spontan da) hatte sie sich wirklich viel Zeit für uns genommen und wir hatten mehr als 5 Gläser intus, als wir fertig waren.

 

 

 

Gerard Dubois

67 rue Ernest Vallé, 51190 Avize

Ganz ehrlich – dieses Tasting war eines der besten. Nicht nur dem Champagner wegen, sondern weil es genau das war, was wir ursprünglich wollten. Gefunden per Zufall, dachten wir uns wir klingeln einfach mal. Ein alter Mann öffnete uns die Tür und auf die Frage, ob er Zeit für eine Verkostung hätte, antwortete er mit vollem Mund, dass er gerade am Essen wäre, wir könnten aber in einer halben Stunde wieder kommen. Anfangs war uns noch etwas mulmig, aber als wir erneut vor seiner Tür standen, lud er uns direkt in sein Wohnzimmer ein. Jawohl, die gesamte Verkostung fand in seinem privaten Wohnzimmer statt. Stolz zeigte er uns die Flaschen seines Großvaters, Fotos von seinen Hunden und seinen eigenen Weinen. Wir probierten einen ausgezeichneten Blanc de Blancs Cuvée von 2003, der mit ca. 28 € verkauft wurde sowie weitere Réserves und seinen Rosé. Das Tasting pro angefangener Flasche kostet normalerweise 12 €, aber sobald man etwas kauft, ist es im Preis mit drinnen.

 

 

 

 

Veuve J. Lanaud

3 place Léon Bourgeois, 51190 Avize

 

Dieses Champagner Haus ist sehr Touristen-freundlich. Nicht das es die anderen nicht wären, aber die Flyer sind auf Englisch und die nette Dame erklärte uns das sie sehr viel Internationales Klientel in Empfang nehmen würde. Nicht zuletzt, da die Verkostung vor dem Haus mittels Tafel angepriesen wird, im Gegensatz zu den anderen Kellereien in Avize. Eine Abfertigung war es jedoch keineswegs, ihr Cuvée (66% Chardonnay, 17% Pinot Noir und 17% Meunier), Preis 17,90 € schmeckte hervorragend. Sie bieten auch spezielle Champagner an (limited editions) wie z.B den Cuvée Marie Joséphine für 31 €. Die Verkostung kostet 15 € pro Person, ist aber ab einem Kauf von 3 Flaschen pro Person gratis. Wir profitierten vom Letzteren :)

 

Solltet ihr vom vielen Champagner hungrig sein, empfehlen wir euch das „Le Recommandé“.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Diese Brasserie befindet sich im Gebäude der alten Post und ist einen Besuch wert. Neben vielen verschiedenen Champagner bietet dieses Lokal auch Craft Bier und leckere Häppchen zu vernünftigen Preisen an. Das Highlight ist aber mit Abstand die Toilette – stepping out of the closet ist hier das Motto.

 

 

 

Le Mesnil-sur-Oger

Von Avize aus ging es weiter über Oger nach Le Mesnil-sur-Oger. Eigentlich hatten wir auch noch vor weiter nach Vertus zu fahren, dies war uns aber aus Zeitgründen nicht möglich, da die meisten Kellerein nur bis 17:00 geöffnet sind.

 

Launois père et fils

2 Avenue Eugène Guillaume, 51190 Le Mesnil-sur-Oger

 

Hier ist allein schon die Location einen Besuch wert. Die Kellerei befindet sich in einem Schloss, die Verkostung findet auf riesigen Rennessaince Couchen statt. Vom Champagner waren wir nicht wirklich überzeugt. Uns fehlte die Frische und das „Spritzige“. Einen können wir jedoch empfehlen, den Rose Valentine, aus 100% Pinot noir. Verkostung war gratis, obwohl wir lediglich eine Flasche für 19,75 € gekauft haben.

 

 

 

Rilly la Montagne

Gelegen in dem Montagne de Reims ist Rilly la Montagne der perfekte Ausgangspunkt um Reims zu besichtigen und bekannt für ihre Premier Crus. Premier Cru bezeichnet das erste Gewächs. Rangmäßig unterhalb der Premier-Cru-Güter gibt es die zweiten, dritten, vierten und fünften Gewächse, dementsprenden ist die Qualität dieses Champagners äußerst hochwertig.

Rapsfelder auf den Weg dahin

Das Dorf ist wunderschön und wir kamen uns ein bisschen im Monaco des Champagners vor, da hier wirklich an jeder Ecke exzellente Champagner Kellerein waren.

 

Unterkunft

Les Bulles Dorées, Champagne Didier Herbert

32 Rue de Reims, 51500 Rilley la Montagne

 

Unsere Unterkunft war direkt im Champagner Haus von Didier Herbert, im Herzen der Weinberge untergebracht, und bestand aus 4 Zimmern. Sehr chic eingerichtet gab es ein gemeinschafts- Wohnzimmer mit eingebauten Weinschrank mit hauseigenen Champagner, sowie einen wunderschönen Garten.

 

 

Wir haben natürlich von diesem Angebot profitiert und uns kurzerhand mit einer guten Flasche Brut Rosé Premier Cru in den Garten gesetzt.

 

 

Die Preise pro Nacht sind mit 150 € zwar etwas höher, allerdings ist hier ein wundervolles Frühstück mit Champagner im Preis inbegriffen.

 

Die Verkostung findet in der Unterkunft selbst statt, eine Flasche Brut 1er Cru ist mit 16 € sehr erschwinglich und schmeckt hervorragend.

 

 

Marc Chauvet

3 rue de la Liberté, 51500 Rilly la Montagne

 

Als wir durch das Dorf schlenderten, entdeckten wir ein Haus mit pinkem Logo – natürlich mussten wir sofort klingeln und nach einer Degustation fragen.

 

Die Besitzerin öffnete uns die Tür und für 15 € konnten wir 3 exzellente Champagner probieren: den Brut Tradition, den Brut Millésime 2012 sowie den Brut Sélection. Leider ist eine gratis Verkostung erst ab dem Kauf von 30 (!!) Flaschen möglich. Ein interessanter Fakt, der uns hier erklärt wurde: Ein Champagner aus einer Magnum Flasche schmeckt immer besser als aus einer normalen Flasche. Insgesamt gibt es 11 verschiedene Flaschengrößen, die je nach Größe dementsprechend länger brauchen um „trinkreif“ zu sein.

 

 

 

 

Reims

Unser letzter Stopp war die Stadt Reims, das Herzstück der Champagne.

Kathedrale von Reims

Anfangs dachten wir uns, ein ganzer Tag in Reims würde nicht ausreichen, um die Stadt ausreichend zu erkunden, dem war es aber zum Glück nicht so. Unser erster Stopp war die Avenue de Champagne, wo wir an den Häusern Veuve Clicquot und Mumm vorbei fuhren, denn es ging direkt zu Pommery.

 

 

 

Maison de Champagne Vranken-Pommery

5 place du Général Gouraud, 51100 Reims

 

Die Kellerei Pommery haben wir bereits am Anfang unseres Beitrags erwähnt – da Pommery eine sehr interessante Geschichte hat: Pommery exportiert einen großen Teil seiner Ware nach England, da Pommery eine der meistgetrunkensten Marken von Champagner in England ist. Es war auch Madame Pommery, die den ersten Brut herstellte, und somit eine neue Ära in der Champagner – Produktion eingeleitet hat.

 

Die Führung bei Pommery ist zwar mit 23 € (ein Glas zur Verkostung) etwas teurer als die bei Mercier, aber wir raten euch dringend, auch dieses Champagner Haus zu besuchen, da die Führung (zu Fuß) sehr sehenswert ist.

 

 

Neben Champagner wird auch Kunst zur Schau gestellt, unter anderem auch im Weinkeller.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

Eine Reise in die Champagne ist ihr Geld wert!

 

Auch wenn wir am Ende des Tages etwas übertrieben haben mit unseren Einkäufen, bekommt man nirgends so ein exzellentes Preis – Leistungsverhältnis und dazu noch so eine gute Beratung beim Champagner Kauf als in der Champagne selbst. Unser großer Vorteil war jedoch, dass wir beide relativ gut Französisch sprechen, da es ansonsten (vor allem bei kleineren Winzern) fast unmöglich ist, die gleiche Erfahrung zu machen, wie wenn man der Sprache nicht mächtig ist. Die großen Häuser bieten Führungen in verschiedenen Sprachen an und auch in Cafés und Restaurants wird teils gutes Englisch gesprochen, schwierig wirds jedoch, wenn man bei Häusern einfach klingelt und nach einer Verkostung fragt. Nichtsdestotrotz würden wir, egal ob ihr nun Champagner Liebhaber seit – Französisch könnt oder nicht eine Reise in diese unbeschreiblich idyllische Gegend nur empfehlen, da man diesen schönen Fleck auf der Erde einfach gesehen haben muss.

 

 

 

LGBTQ mäßig können wir nicht viel dazu sagen, da wir in keiner Gay Bar waren (und uns bei diesem Trip eher auf Champagner konzentrierten). Wir haben uns ziemlich offensichtlich als Paar benommen und niemanden hatte diese Tatsache interessiert – so soll es sein :)