Deutschland

Berlin – Juli 2013 – unser erster Trip zusammen

Berlin war ganz besonders für uns. Es war sozusagen unser erster gemeinsamer Städte-Trip. Frisch verliebt sozusagen. Wir gingen mit einer Gruppe von Freunden nach Berlin, und erlebten so viele Sachen.

 

Hotel

Abgestiegen sind wir im Cosmo Hotel Berlin Mitte.

Ein sehr schönes Hotel und absolut weiter zu empfehlen. Nicht weit weg vom Alexanderplatz und super sauber. Würden wir je nach Berlin zurück kommen (was wir auch vorhaben), kommt nur dieses Hotel in Frage.

 

Sightseeing

 

Am ersten Tag liefen wir hauptsächlich planlos durch die Gegend. Am Alexanderplatz sahen wir die Urania-Weltzeituhr, und den Fernsehturm. Danach schlenderten wir weiter, vorbei am Berliner Dom, über die Spree und an der Staatsoper. Unser Ziel war das Brandenburger Tor. Nach einem weiten Fußmarsch erreichten wir es auch endlich.

 

 

Nach einem Eis ging es weiter Richtung Denkmal für ermordete Juden. Ein sehr trauriger Anblick. Es herrschte eine gewisse Stille über diesen Platz und wir bekamen Gänsehaut. Nichts desto trotz erschreckte ich meine Süße aber ein bisschen beim „Versteckspielen“. Irgendwann kamen wir schließlich am Potsdamer Platz raus. Fast verhungert gönnten wir uns eine leckere Pizza im Vapiano.

 

 

Das Vapiano in Berlin war viel besser als das in Köln oder Luxembourg. Kann aber auch sein das wir einfach nur unfassbar hungrig waren. Gestärkt ging es weiter Richtung Checkpoint Charlie. Leider haben wir kein Foto mit einem Guard gemacht und sind auch keinen Trabi gefahren. Ich durfte mir nicht mal eine Russen Mütze kaufen. Aber war vielleicht auch besser so. Wir liefen auch an Teilen der Berliner Mauer vorbei, die bis 1989 Ost-Berlin von Westberlin getrennt hat.

 

 

Lustig sind die Ampeln, an denen man erkennen kann ob man im ehemaligen West oder Ost-Berlin ist. Wer wohl diese Idee hatte?

Irgendwann spät am Nachmittag kamen wir auch in unserem Hotel an. Vorm Ausgehen wollten wir noch den legendären besten Kebab aus ganz Berlin testen: Mustafa’s Gemüsekebab. Es war einfach nur grausam. Die Wartezeit betrug ca. 2 Stunden. Der Kebab ist zwar Kult, aber geschmacklich nur OK. Nach so langer Wartezeit haben wir uns wirklich mehr erwartet. Natürlich beschlossen wir noch auszugehen und versuchten es in einer Gay Bar. Leider war es ein Reinfall, deswegen wird sie hier auch nicht erwähnt. Der Abend endete als eine Gruppe von Typen einen Gang-Bang mit uns Filmen wollten – kein Scherz.

 

Am nächsten Morgen kamen endlich unsere Freunde an. Wir machten eine Bootstour auf der Spree und bereiteten uns auf unseren Limo-Abend vor. Wir haben nämlich eine pinke Hummer-Limo gemietet und machten eine Kiez Tour in verschiedene Lokale. Es war der Hammer. Wir haben uns wie pinke Prinzessinnen gefühlt. Wir waren in so vielen Lokalen das ich am Ende gar nicht mehr wusste wo überall.

 

Wie nicht anders zu erwarten waren wir am nächsten Tag ziemlich verkatert, aber wir schafften es dennoch, ins Dungeon zu gehen. Eine super Entscheidung, wir hatten unfassbar viel Spaß. Das Berliner Dungeon ist neben dem Londoner das Beste, unserer Meinung nach.

 

Clubbing

Felix

Behrenstraße 72

Auf Anhieb kamen wir rein (wir hatten zum Glück eine Freundin mit hohen Absätzen dabei). Der Club war gigantisch. Bis spät in die Nacht tanzten wir zu House Beats. Leider waren wir am nächsten Tag auch schon am letzten Tag unserer Reise angekommen. Wir machten ein Segway Tour durch Berlin. Ein tolles Erlebnis. Die 50€ waren wirklich sehr gut investiert.

Der Trip nach Berlin war mega cool. Wir hatten Glück mit dem Wetter, Hotel und dem Essen. Wir würden fast sagen das dieser Trip ausschlaggebend für alle weiteren war und uns ewig in Erinnerung bleiben wird.

 

Bezüglich Lesben Bars und Spots haben wir leider nicht viel gesehen, da wir auch mit ausschließlich Hetero-Freunden unterwegs waren, war aber nicht schlimm. Es war bestimmt nicht unser letztes Mal in Berlin.